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Gefahr aus dem Trinkwasser
Gefahren aus dem Trinkwasser?

"Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel. Es kann nicht ersetzt werden", schreibt die DIN-Norm zur zentralen Trinkwasserversorgung. Ein erwachsener Mensch benötigt täglich zwei bis drei Liter Wasser. Ein Teil wird als Bestandteil von Lebensmitteln aufgenommen. Mineralwässer oder Erfrischungsgetränke tragen erheblich zur Deckung des Wasserbedarfs bei. Ein Großteil wird jedoch durch Leitungswasser in Form von Kaffee oder Tee gedeckt.


Schwermetalle, Nitrat oder Rückstände von Pflanzenschutzmitteln können die Wasserqualität beeinträchtigen. Zu hohe Nitratgehalte können vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern die Fähigkeit des Blutes, Sauerstoff zu transportieren, einschränken. Hierdurch kann Blausucht hervorgerufen werden. Bei empfindlichen Säuglingen können selbst im Bereich der zugelassenen Belastungen bis 50 mg/l Erkrankungen auftreten. Für Familien mit Säuglingen und Kleinkindern ist es deshalb wichtig, den Nitratgehalt des für die Säuglingsnahrung verwendeten Wassers zu kennen, um gegebenenfalls auf ein anderes Wasser ausweichen zu können.


Häufig liegen die Gefahren im häuslichen Wasserleitungsnetz. Durch Verunreinigungen, Korrosion und nicht ausreichend gewartete Trinkwasseraufbereitungsanlagen oder Filtersysteme können mikrobielle Verunreinigungen durch Bakterien oder Schimmelpilze auftreten. Veraltete, falsch installierte oder qualitativ minderwertige Wasserleitungen können Schwermetalle an das Trinkwasser abgeben. Eine Untersuchung der Stiftung Warentest hat ergeben, daß 10% aller untersuchten Wasserproben erhöhte Bleigehalte aufwiesen. 5% überschritten sogar den Grenzwert der Trinkwasserwasserverordnung. In der Regel sind Bleirohre, die in manchen Regionen noch bis 1970 installiert wurden, die Verursacher. Oft kommt es auch vor, daß nur noch einzelne, verborgene Wasserleitungen aus Blei bestehen. Besonders in Altbauten ist dies häufig noch der Fall. Weitere Verursacher von Schwermetallbelastungen im häuslichen Wassernetz können Kupferrohre sein, die Kupfer freisetzen. Unvorschriftsmäßig verzinkte oder verlötete Stahlrohre können Cadmium und Zink an das Trinkwasser abgeben.

Viele dieser Umweltgifte werden im menschlichen Körper angereichert. Eines dieser Umweltgifte alleine muß in geringer Konzentration noch nicht schaden. Wirken aber mehrere Schadstoffe zusammen, können sich durchaus langfristige Beeinträchtigungen der Gesundheit ergeben.


Aus diesen Gründen ist es sinnvoll, Trinkwasser untersuchen zu lassen.

Wir bieten Ihnen deshalb folgende Untersuchungen für Trink- und Brauchwasser an:

Grunduntersuchung:
Färbung, Trübung, Geruch, Härte, pH-Wert,Ammonium, Nitrat, Nitrit

Weitere Untersuchungen:
Grunduntersuchung +Aluminium,Chlorid, Cyanid, Eisen, Kupfer, Phosphat, Sulfat,Zink, Oxidierbarkeit mit KmnO4

Einzeluntersuchungen:
Blei, Cadmium, Aluminium, Eisen, Kupfer, Sulfat


Hinweise zur Probenentnahme:
  1. Benutzen Sie bitte eine mehrfach gereinigte Sprudelflasche ( mind. 1/2 Liter ).
  2. Füllen Sie die Flasche erst an dem Tag, an dem sie uns die Probe übergeben.Der Zeitraum zwischen Probenentnahme und Untersuchung sollte möglichst kurz sein, um das Ergebnis nicht zu verfälschen.
  3. Nur im Notfall sollten Sie die Probe über Nacht im Kühlschrank lagern.
  4. Lassen Sie die Flasche mehrmals überlaufen
  5. Perlatoren vor der probenentnahme abschrauben. Blasenfrei ablaufen lassen. Eingesprudelte Luft verfälscht das Untersuchungsergebnis
  6. Soll eine Bleibestimmung durchgeführt werden, verwenden Sie bitte morgens das erste ablaufende Wasser zur Probenentnahme.
  7. Geben sie uns möglichst genaue Hinweise über die Herkunft und die beabsichtigte Verwendung des Wassers. Umso exakter wird die Beurteilung ausfallen können.
...bleiben Sie gesund
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